Unterwegs mit Kumpel Pfitz

Unterwegs mit Kumpel Pfitz

Letztes Wochenende waren wir mal wieder unterwegs! Diesmal ging es aber nicht zum Schön-Sein in irgendeine Halle, sondern zu lauter Abenteuern direkt zu meine Kumpel Pfitz! 🙂

Wir haben uns mit ihm und seinem Zweibein im Teuteburger Wald getroffen und sind dort eine ganz tolle Runde wandern gegangen. Diesmal haben wir uns auch gleich von Anfang an gut benommen und haben uns nur nett unterhalten.

Wie wir so durch die Gegend laufen und immer mal wieder dort in den silbernen Bach laufen und hier und da schnuffeln, da kommt doch so ein großer schwarzer Kollege mit einer riesen Bürste und geknurre auf uns zugelaufen. 😮 Also mal ganz ehrlich, das ist eine ganz große Frechheit sowas! Der Pfitzi und ich, wir haben uns dann auch ganz groß vor ihm aufgebaut und mit geballter Irish-Power und allen Schimpfwörtern die uns eingefallen sind vertrieben! Was bildet der sich eigentlich ein! Sein Kollege, der weiter hinten lief, der ist dann lieber gar nicht erst zu uns gekommen und deren Zweibeiner sind dann auch ganz schnell weiter gegangen.

Nach diesem Erlebnis sind wir dann weiter durch den Wald gelaufen und irgendwann ging es bergauf und bergauf und … Puh! das war viel zu warm für bergauf. Das fand die liebe Sonne wohl dann auch und hat sich durch ein schönes Gewitter ablösen lassen. Da man ja dann lieber nicht ganz oben auf dem Berg stehen sollte, sind wir lieber wieder runter gelaufen. Diesmal waren wir viel schneller unterwegs.
Im Anschluss an unsere Wanderung sind wir dann zum Pfitz nach Hause gefahren und da gabs was ganz Feines für den lieben Niilo: Pfitzis Zweibeiner hat nämlich für uns Vierbeiner was ganz leckeres gekocht! Es gab Hühnerherzchen mit Kartoffel-Möhren-Matschepampe. Die Matschepampe habe ich lieber für den Pfitz übrig gelassen, weil er nämlich ganz viel Energie für den nächsten Tag brauchte. Übrigens durften wir in Pfitzis Garten dann nicht zusammen spielen. Unsere Zweibeiner wollten nämlich in Ruhe grillen und essen und ganz viel quatschen. Und so habe ich schon mal in meiner Box neben dem Tisch geschlafen, während Pfitzi am Tisch aufgepasst hat, dass dort nix serviert wird was uns hätte schmecken können. Nach einem ganz tollen Tag und einem noch tolleren Abend sind wir dann zu unserem Schlafplatz aufgebrochen. Pritzi und ich mussten mit unseren Zweibeinern hin laufen und Herrchen hat die Reisekutsche dorthin gefahren. Pfitzis „UrOma“ hatte uns nämlich auf Ihrem Grundstück einen Stellplatz angeboten.
Als wir dann schlafen gehen wollten, kamen auf einmal zwei so Leute in blauen Uniformen und blauer Rundum-Leuchte auf dem Autodach an und wollten wissen, ob wir da wirklich stehen dürfen. Ich hab die Beiden ganz lieb angeguckt und wollte Ihnen erklären, dass der Pfitz es erlaubt hat. Aber die haben mich nicht verstanden… Dann mussten meine Leute eben das Erklären übernehmen und schon bald war alles OK und wir durften schlafen gehen.

Am Sonntag wurden wir dann ganz früh durch den Trippel-Troppel-Regen geweckt. Das war gut so, denn dadurch war es nicht schon wieder so warm. Wir sind dann mit meinem Kumpel zu einem Turnier gefahren, wo alle Kollegen über Hindernisse hüpfen und durch Tunnel rennen dürfen. Einen großen Steg gab es später auch noch wo sie drüber laufen durften. Das Ganze nannte sich „Fun Agility Turnier“ und der Pfitz hat da mitgemacht! Ich durfte während dessen mal richtig ausschlafen, während meine Leute mit den Knipskästen durch die Gegend gelaufen sind und ganz viele Fotos davon gemacht haben, wie die da alle hüpfen und springen. Das war schon ganz schön spannend! 
Die meisten sind anfangs so um die 30 Sekunden über alle Hindernisse gehopst.Der Pfitzi war aber richtig schnell unterwegs. Nur 17 Sekunden hat er für die Runde gebraucht und sein Zweibeiner kam garnicht so schnell hinterher! Deshalb hat sichmein Kumpel dann aber auch die Hindernisse ausgesucht und ist über ein falsches gehopst. Das darf er aber nicht und schwups hat er nicht gewonnen. Aber es gab ja 4 Versuche insgesamt und bei jedem Mal wurde es besser. Für einen Sieg hat es aber nicht gereicht, dafür für jede Menge Spaß und Action. Ich habe derweil immer noch geschlafen. Niemals nicht wollte ich mich dort auch unbedingt mehr bewegen als nötig. Man wird ja schließlich nicht jünger und ist mit 2,5 Jahren doch schon fast vernünftig… Nachdem der Pfitzi dann genug Spaß gehabt hatte, sind wir mal bei der Physiotherapeutin vorbei geschlendert. Sie hat das Turnier ganz toll betreut und geguckt, ob sich jemand weh tut oder nicht. Ich wollte dann mal für den Pfitz die Therapiegeräte testen und Frauchen konnte es nicht lassen nachzufragen, warum ich manchmal so lustig die Vorderpfoten werfe. 

Da hat dann die nette Physiotherapeutin an mir rum gegrabbelt und Massagen verschrieben. Beim rum grabbeln hat sie tatsächlich auch eine kleine Blockade gefunden, die ich mir wohl bei hüpfen nach meinen Frisbeescheiben eingefangen hatte. Nachdem sie mich so ganz toll durchgeknetet und wieder ausgerenkt hatte durfte ich ganz offiziell den Rest des Tages verschlafen. Da wir ja leider viel zu weit weg wohnen um regelmäßig zu ihr zu gehen, haben ich ihr den Pfitz geschickt. Der darf das gerne für mich genießen und ich lasse mir in meiner Nähe jemanden suchen der hoffentlich genauso gut ist.
Nachdem wir alle fertig waren mit dem Turnier sind wir wieder zu unserem Schlafplatz gefahren und wurden diesmal nicht wieder von den Herren in der Uniform besucht. Dafür hat der Pfitz dann noch mein ganzes Spielzeug ausprobiert. Das fand ich nicht so schön und muste das auch ganz laut verkünden. Das ist ja schließlich mein Spielzeug! Hat aber niemanden interessiert und so gibt es auch hiervon unzählige Fotos.

Als dann alle fertig gespielt hatten, haben wir uns von meinem Kumpel und seinem Frauchen verabschiedet und sind wieder ganz lange zu mir nach Hause gefahren. Dort ist es nämlich auch ganz schön!

Danke für das tolle Wochenende, das super Menü und die Abenteuer im Wald und beim Turnier! Und falls die nette Physiotherapeutin hier mal reinguckt, dann auch ein ganz liebes Danke für die tolle Massage und das Einrenken – ich fühle mich wie neu!

Viele Grüße
Euer Niilo



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